Filesharing-Abmahnung durch Rechtsanwalt Daniel Sebastian

Der Rechtsanwalt Daniel Sebastian ist bekannt für seine aufgrund von Urheberrechtsverletzungen im Internet verschickten Abmahnungen. Er arbeitet dabei regelmäßig im Auftrag verschiedener Rechteinhaber und Verwertungsgesellschaften. Im vorliegenden Fall geht es um eine Abmahnung betreffend der Musikwerke „Wizard“ von Martin Garrix & Jay Hardway, „Mystica“ von Blasterjaxx, „Same My Night“ von Armin van Buuren und „Bigfoot“ von W&W. Da diese Werke alle einem Genre zuzuordnen sind, treten Urheberrechtsverletzungen hier häufig auch kombiniert auf.

 

Gegenstand der Abmahnung von RA Daniel Sebastian

Im Hinblick auf die genannten Werke arbeitet Daniel Sebastian dabei im Auftrag der DigiRights Administration. Diese verwaltet die Verwertungsrechte zahlreicher Musikwerke und stellt nach eigenen Angaben insbesondere sicher, dass die verwalteten Werke nicht urheberrechtswidrig genutzt werden.

Eine derartige urheberrechtswidrige Nutzung liegt dabei insbesondere in der unbefugten Vervielfältigung und Verbreitung der Werke vor. Diese Handlungen werden regelmäßig durch das Filesharing von Dateien begangen. Im Rahmen dieses vermeintlich schnellen und sicheren Austausches von Informationen werden nicht nur Dateien auf den Computer des Nutzers heruntergeladen, sondern häufig auch ohne sein Wissen die Internetverbindung für den Upload weiterer Dateien verwendet. Da diese Dateien in der Regel urheberrechtlichen Schutz genießen, handelt es sich dabei um einen entsprechenden Urheberrechtsverstoß des Nutzers.

 

Forderung der Abmahnung

Die Abmahnung geht in der Folge zunächst dem Inhaber des Internetanschlusses zu, von dem aus die Rechtsverletzung begangen wurde. Im vorliegenden Fall fordert der Rechtsanwalt Daniel Sebastian von dem Abgemahnten die Zahlung eines Vergleichsbetrages von 1.200,00 € sowie die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung. Der Vergleichsbetrag mutet dabei vergleichsweise hoch an, da selbst im Rahmen von Abmahnungen für Urheberrechtsverletzungen an Filmwerken regelmäßig geringere Vergleichsbeträge gefordert werden.

Kommt der Anschlussinhaber den Forderungen nicht nach, droht die Eröffnung eines Gerichtsverfahrens mit weiteren Kosten. Tatsächlich haftet der Anschlussinhaber jedoch nicht immer auch für die vorgeworfene Rechtsverletzung.

Eine Möglichkeit zur Vermeidung der Haftung kann insbesondere der Verweis auf weitere im Haushalt lebende Familienmitgliedern sein. Da diese in der Regel auch Zugang zu dem Internetanschluss besitzen, kommen sie ebenfalls als Täter für den Urheberrechtsverstoß in Betracht. Je nach Situation kann dann eine Haftung auf die Störerhaftung beschränkt werden oder ganz entfallen.

Aufgrund der Komplexität der Thematik ist für das weitere Vorgehen auf jeden Fall die Erörterung des weiteren Vorgehens mit einem spezialisierten Rechtsanwalt anzuraten.

 

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