Abmahnung durch die Kanzlei Denecke, von Haxthausen, Priess & Partner für THE VISUAL ART HOUSE

Wir helfen Ihnen, sofern Sie eine Abmahnung bin Denecke, von Haxthausen, Priess & Partner erhalten haben!

Wir sind in den letzten Tagen auf Abmahnungen wegen Urheberrechtsverletzungen der Kanzlei Denecke, von Haxthausen, Priess & Partner aufmerksam geworden. Die Betroffenen sollen hierbei gegen die Nutzungsrechte an Fotos der THE VISUAL ART HOUSE mit Sitz in Hamburg verstoßen haben. Bei Abmahnungen ist eine schnelle Reaktion wegen der meist sehr kurzen Zahlungsfrist unerlässlich.

Speziell bei Abmahnungen wegen der Verletzung von Nutzungsrechten wie im Fall von THE VISUAL ART HOUSE muss jedoch nicht in jedem Fall umgehend gezahlt werden. Fragwürdig ist insbesondere die Höhe der Kostenerstattungsansprüche vor allem gegenüber Verbrauchern. Häufig werden die genannten Kosten von der abmahnenden Kanzlei zu hoch angesetzt und können in der Regel teils erheblich gemindert werden. Auch ist die Unterlassungserklärung bei Verletzung von Nutzungsrechten aus Sicht des Abgemahnten nicht in der optimalsten Version beigefügt und sollte daher in der Form nicht unterschrieben werden.

Urheberrechtsverletzung geschieht meist unbewusst

Die Kanzlei Denecke, von Haxthausen, Priess & Partner wurde von der Firma THE VISUAL ART HOUSE damit beauftragt, die Wahrung ihrer Nutzungsrechte an Bildern, die auf fremden Internetseiten aufgetaucht sind, zu sichern. Grundsätzlich hat der Fotograf das unbeschränkte und ausschließliche Nutzungs- und Verwertungsrecht an seinen Bildern (Urheberrecht). Diese Rechte wurden gänzlich der THE VISUAL ART HOUSE eingeräumt, sodass diese bestimmen kann, wer und in welchem Umfang ihre Bilder nutzen darf. Werden diese Fotografien durch unberechtigte Personen im Internet oder anderweitig (Zeitschrift, Flyer) verwendet, stellt dies eine Verletzung der Nutzungsrechte (Urheberrechtsverletzung) dar und kann zur Abmahnung führen. Hier will die Kanzlei gegen die Abgemahnten eine vollständige Beseitigung der Fotos und die Unterzeichnung einer Unterlassungserklärung erwirken.

Oft wissen Internetnutzer nicht um die Gefahr, die das Verwenden von Fotos aus dem Internet mit sich bringt. Über Google und Co. können User auf tausende Fotos zum gewünschten Thema unkompliziert zugreifen und diese abspeichern.

Insbesondere für private Nutzer (Verbraucher), die auf der Suche nach geeigneten Fotos für die eigene Homepage mit urheberrechtlich geschütztem Material in Konflikt geraten sind, dürfte eine mögliche Abmahnung der Anwälte Denecke, von Haxthausen, Priess & Partner Überraschung hervorrufen und die zu zahlende Summe extrem hoch erscheinen.

Die Erfahrung zeigt, dass die Höhe der Kostenerstattungsansprüche in den meisten Fällen von der Abmahnkanzlei zu hoch angesetzt wird und sehr häufig zum Teil erheblich gemindert werden kann. Der Streitwert, anhand dessen sich die Rechtsanwaltskosten für die Abmahnkanzlei berechnen, ist oftmals zu hoch beziffert. Vielversprechend ist der eigene Gang zum Rechtsanwalt insbesondere für Verbraucher, die bei einem Verstoß gegen fremde Nutzungsrechte meist keinen nachweislich hohen Schaden für den Rechteinhaber wie hier die Firma THE VISUAL ART HOUSE produzieren, sodass auch der Schadensersatzanspruch wegen einer Urheberrechtsverletzung geringer ausfallen dürfte.

 

Was ist bei dem Erhalt einer Abmahnung durch die Kanzlei Denecke, von Haxthausen, Priess & Partner zu tun?

In jedem Fall sollte die beiliegende Unterlassungserklärung in der Form nicht unterschrieben werden. Speziell für private Internetnutzer, also Verbraucher, ist die Wahrscheinlichkeit nicht gering, dass die Kosten aus der Abmahnung (erheblich) gemindert werden können. Selbst wenn eine Urheberrechtsverletzung vorliegt, muss eine Abmahnung nicht einfach so hingenommen werden. Das Gesetz kennt diverse Handlungsmöglichkeiten für Betroffene um beispielsweise mit Unterstützung eines Anwalts von seinem Recht Gebrauch zu machen.

 

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